Consultec - Dr. Ernst GmbH - Wir sehen einen Trend zu hoher Integration

Wir sehen einen Trend zu hoher Integration

Wir beobachten, dass unsere Kunden immer weniger Beratungsbedarf für autonome IT-Systeme nachfragen.

Ob bei der Bearbeitung von Eingangsrechnungen, für GDPdU-Lösungen, im eGovernment oder im technischen Informationsmanagement - die Anforderungen richten sich an den Bedürfnissen einer prozessorientierten IT-Anwendung aus. Dabei werden mehrere Softwareprodukte von unterschiedlichen Herstellern zu digitalen Prozessketten zusammengeschaltet, um einen oder mehrere Arbeitsprozesse durchgängig zu unterstützen.

Propagiert wurden solche Lösungen unter dem Schlagwort "Enterprise Application Integration (EAI)" schon seit langem, jetzt jedoch ist deutlich erkennbar, dass den Ankündigungen auch Taten folgen.

Zielsetzung ist dabei nicht immer (nur) eine Automatisierung. Vielmehr sollen auch die Durchgängigkeit im Daten- und Informationsfluss sowie eine verbesserte Steuerung und Verfolgung der Bearbeitungsvorgänge erreicht werden. Damit wiederum sind vier fundamentale Fragestellungen verbunden:

  1. Die technische Kommunikation zwischen den beteiligten IT-Systemen ist in aller Regel auf die eine oder andere Art realisierbar. Da gibt es beispielsweise COM- und BAPI-Schnittstellen, SOA-Konzepte und dergleichen mehr. Aber wie schafft man eine Verständigung zwischen IT-Systemen, deren Datenstrukturen und Anwendungslogiken ganz unterschiedlichen Gesichtspunkten und Anforderungen folgen? Bevor die IT-Systeme sich wirklich "verstehen", müssen sich häufig zunächst die Anwender verständigen.
  2. Prozesse benötigen Steuerung; für _digital_ unterstützte Prozesse ist wohl eine _digitale_ Steuerung angemessen - am Workflow führt in diesem Fall dann kaum kein Weg vorbei. Dabei lautet die Frage immer weniger, welches Workflow-Management-System (WfMS) beschafft werden soll. Vielmehr ist zu entscheiden, welches der oft bereits in einem Unternehmen oder einer Behörde _vorhandenen_ WfMS für eine bestimmte Anwendung nun das geeignete und sinnvolle ist. Im Übrigen: Wie viele und welche Bedienoberflächen für Workflow-Anwendungen kann man dem Anwender zumuten?
  3. Die Verbindung zwischen den IT-Systemen setzt Schnittstellen voraus und schafft Zwangsbindungen, die sich bei jedem Releasewechsel eines der beteiligten Systeme schmerzhaft in Erinnerung bringen. Mehr Schnittstellen erzeugen nicht nur mehr "Erinnerung", sondern vor allem deutlich mehr Arbeit. Von daher ist den Fragen nachzugehen, welche Schnittstellen wartungsfreundlich sind und was ein effizientes Releasemanagement leistet?
  4. Wenn Arbeitsprozesse optimiert werden sollen, können sie wohl kaum unverändert bleiben. Den IT-Systemen und ihren diversen Schnittstellen eine zufriedenstellende Funktionalität abzuringen ist das eine, die Anwender an diese komplexen Systemlandschaften heranzuführen und sie für bislang weitgehend ungewohnte Arbeitsabläufe zu begeistern, ist durchaus eine Herausforderung. Wie gewinnt man den Anwender für eine Lösung, die ihn zumindest teilweise zwingt, gewohnte Arbeitsweisen aufzugeben?

Bei solchen Fragen bewährt sich der integrierte Beratungsansatz der Consultec, der technische und organisatorische Aspekte einer Lösung miteinander verbindet. Überzeugende Antworten erfordern dabei nicht nur technische, sondern vor allem auch soziale Kompetenz. Wir bringen Sie Ihnen gerne mit.

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Consultec gehört dem Beirat des VOI e.V. an. Außerdem gehören wir zur Leitung des VOI CERT – der Zertifizierungsstelle des VOI sowie zur Leitung des Competence Centers “Standards & Normen ECM”. Zudem sind wir Mitglied in den Competence Centern “Postbearbeitung” und “PK-DML” zur Festlegung von DMS-Prüfkriterien. Schließlich gehören wir dem “Lenkungskreis PK-DML” von VOI und TÜViT an.

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